Samstag, 11. Februar 2012

Die Teigfalle hat zugeschnappt!


Aujourd'hui, je voudrais vous présenter mon nouvel outil de cuisine. Il s'appelle 'Teigfalle' et sert à fabriquer de délicieuses pochettes farcies... 
Heute möchte ich Euch mein neues Küchenutensil vorstellen: die 'Teigfalle'. Mit ihr kann man alle möglichen Teigtaschen fabrizieren... 

Par un beau dimanche d'hiver, Betti et moi avons essayé cet outil pour la première fois.
An einem Sonntag im Januar haben Betti und ich dieses Werkzeug zum ersten Mal ausprobiert.


Avec le bas de l'outil on découpe les ronds dans la pâte (brisée ou feuilletée). On pose les ronds sur l'outil et met la farce (salée ou bien sucrée) au milieu.
Mit der Unterseite der 'Teigfalle' sticht man die runden Formen aus und legt diese dann auf das Gerät. In die Mitte des ausgestochenen Teiges (Blätterteig oder Pizzateig) kann man nun die Füllung (1EL) machen. 

On mouille les bords et ferme la 'Teigfalle' et cela donne de jolies pochettes.
Man befeuchtet die Ränder und schließt die 'Teigfalle'... et voilà!


Freitag, 10. Februar 2012

Bienvenue au monde...

Voilà, je vous présente la petite et très mignonne Élisabeth qui est née lundi, le 6 février. 

Während meines Pariser Wochenendes half ich Inese und John in der Wohnung alles für die Ankunft der Kleinen vorzubereiten. Wir rückten Möbel, lagerten Sachen im Keller, ich fütterte und spielte mit Sarah - der mittlerweile 'großen Schwester'. Freitag sah ich noch, wie sich die kleine Élisabeth im Bauch ihrer Mutter bewegte und am Dienstagmorgen lag sie da vor mir in der Klinik. KRASS! Alles verlief ganz problemlos. Ich hatte zur Feier des Tages extra nochmal mein Konzert-Outfit angezogen, was Élisabeth aber relativ kalt ließ. Sie schlief ganz friedlich. Inese hat sich aber gefreut. =)  

Iwona et Marion à Paris (grâce à Juliette)...

Iwona et Marion sont venues dimanche soir à Paris afin de revoir les Lettones et moi. Le soir, nous sommes allés manger au resto près de la Porte d'Italie avec Agnese et Ien-Tchov.  

Iwona und Marion sind Sonntagabend auch nach Paris gekommen, um die Lettinnen und mich wiederzusehen. Abends gingen wir mit Agnese und Ien-Tchov in ein Restaurant beim Place d'Italie.

Lundi, nous sommes allés voir le Château de Vincennes qui se trouve juste à côté de l'appartement d'Agnese.
Montagvormittag besuchten wir das mittelalterliche Schloss von Vincennes, dass sich nahezu direkt neben Agneses Wohnung befindet.


En route...




Guitchimes Lieblingsspiel : Statuen imitieren




Pirates of the Caribbean




'Est-ce que nous allons pouvoir monter là-haut pour faire le clown?'




Allez hop!


Ohh Säulen!!! - Entre deux piliers!!!

Donnerstag, 9. Februar 2012

Le concert tant attendu


Lundi, vers 18 heures et me trouve, en costume, déjà devant le Théâtre du Châtelet.
Montag gegen 18 Uhr befinde ich mich, im Sakko, bereits vor dem Théâtre du Châtelet.



Anhand eines Modells im Foyer konnte ich schon einmal gucken, wo genau ich sitzen werde (s. Pfeil). Vom sogenannten 'Korb' aus hatte ich einen sehr guten Blick direkt auf die Bühne, auf der sich in der Mitte ganz vorne Juliette entfaltete. So konnte ich also nicht nur ihre flexible Händen, sondern auch ihr ausdrucksstarkes Gesicht bewundern.

 
Welch ein feierlicher und beeindruckender Rahmen für das Konzert!




Bei der Zugabe machte ich dann auch ein paar (eigentlich verbotene) Fotos. La Gréco singt 'Le temps de cérises' (Kirschenzeit) vorm Flügel, an dem ihr Mann und der ehemalige Brel-Pianist, Gérard Jouannest, sitzt. Am Akkordeon der virtuose Jean-Louis Martinier.

Ce fut vraiment un moment magique. Quel concert! Quelle interprète! J'avais la chair de poule presque tout le temps. C'était très touchant de la voir si en forme. Il y avait des chansons gaies et drôles (Jolie Môme, Un petit poisson un petit oiseau, Déshabillez-moi...) mais aussi des chansons tristes... Vraiment - de fortes émotions... Il y avait vraiment un lien fort entre elle et le public qui était très reconnaissant. Nous avons applaudi et crié "BRAVO!" de sorte qu'elle n'a pas pu continuer chanter tout de suite... La lumière a également crée de magnifiques ambiances en fonction des différentes chansons. Bref, c'était incroyable, fabuleux et inoubliable! 

Ein wahrlich magischer Moment. Was für ein Konzert! Was für eine Künstlerin! Ich hatte fast die ganze Zeit Gänsehaut. Es war sehr berührend, sie so in Form zu sehen. Sie interpretierte nicht nur unterhaltsame Chansons, sondern auch sehr nachdenkliche und traurige Texte. Echt starke Emotionen... Es gab wirklich eine Verbindung zwischen ihr und dem Publikum, was sich darüber bewusst war, eine lebende Legende vor sich zu haben. Teilweise gab es so viel Beifall und 'Bravo'-Rufe, dass sie erst einmal fünf Minuten lang nicht weiter singen konnte. Auch das Licht kreierte wundervolle Stimmungen je nach den einzelnen Liedern. Kurz: Es war unglaublich, fabelhaft und unvergesslich!

Voici une liste non-exhaustive de toutes les chansons qu'elle a chantées:

De son nouvel album: Le pont Marie, Le petit pont, Mirabeau sous le pont, Seule avec toi, Miroir noir

Chansons de Brel: Mathilde, Ne me quitte pas, Bruxelles, J'arrive, La chanson des vieux amants

Chansons de Ferré: Jolie Môme, Avec le temps

Chansons de Gainsbourg: La Javanaise, Accordéon, La Chanson de Prévert

Sinon: Vivre, C'était un train de nuit, Les amants d'un jour, Un petit poisson, un petit oiseau, C'était bien, Déshabillez-moi, Le temps des cérises


Au revoir, Juliette!

Samstag, 28. Januar 2012

Die Jesuitin von Lissabon


Bis vor kurzem habe ich als kritischer Geschichtsstudent jegliche Lektüre historische Romane verweigert. Ich ließ mich mittlerweile vom Gegenteil überzeugen. Voilà, c'est fait! Heute Morgen habe ich meinen ersten historischen Roman beendet und da er ein äußerst ermutigender Vertreter seines Genres war, kommt hier nun die ganz offizielle Lektüreempfehlung meinerseits:

Titus Müller ist der Autor dieses spannenden Romans. Er ist jung, Christ und hat mittelalterliche Geschichte studiert - diese drei Gründe waren ausreichend, um mich auf eines seiner Bücher einzulassen. Die historischen Fakten und Hintergründe, die er sich während seiner zweijährigen Recherche aneignete, verwebt er gekonnt mit der mehrsträngigen Handlung, die aus der Perspektive verschiedener Figuren erzählt wird:

"Was für ein Stoff! Eine bunt schillernde Tapisserie, fein gewebt aus bestürzend eindringlichen Schilderungen und fein gezeichneten Charakteren. Darin ein enormes historisches Wissen, das auf fast beiläufige Weise gezeigt wird, eine zarte Liebesgeschichte, die jedoch nur einen Faden des gesamten Bildteppichs darstellt und ein bravourös gehaltener neutraler Standpunkt Darlegung aus zeitgemäßer Sicht statt Beurteilung aus dem Abstand von Jahrhunderten. Besser kann man es nicht machen! Titus Müller festigt mit diesem Roman seinen Ruf als Meister des Erzählens." (Matthias Werner, HörbuchJournal)

Man kann beim Lesen der vielen Details und Randbemerkungen den enormen Rechercheaufwand nur erahnen. Hut ab! Im Anhang des Buches befindet sich eine kurze und prägnante Zusammenfassung der 'harten Fakten' zum Erdbeben von 1755, zum Jesuitenorden und zu den historisch belegten Personen, die im Roman auftauchen.

Ich bin also bekehrt und kann es kaum erwarten, ein anderes Buch von Titus Müller zu lesen.