Freitag, 7. November 2008

HÖ-AHHHHHHHHHHHHHH

Freitag, den 31.10.2008
Ich mache mich auf zur riesigen Mehrzweckhalle in Bercy, wo mich die Viertelfinals des ATP Masters Series Tennisturniers erwarten!!!
Ich hatte Karten für die Spiele Murray - Nalbandian und Nadal - Davydenko.







Jippi... nach Jahren des Wartens ist es Nadal dieses Jahr endlich gelungen, No. 1 der Welt zu werden. Federer kann ihm diese Position auch nicht mehr streitig machen.



"Uns Bobbele" hat dieses Turnier als Erster gewonnen... es gibt die BNP Parisbas Matsers seit 1986... ein überhaupt ganz hervorragender Jahrgang!!! =)


Überpünktlich wie ich bin, hatte ich die Gelegenheit, einige Spieler in der riesigen Halle beim Warm-up vor den eigentlichen Spielen zu beobachten.

Jo-Wilfried Tsonga (Ja, der heißt wirklich so!!!) macht sich warm





*ich traue meinen Augen kaum* Da taucht plötzlich RAFAEL NADAL auf (in blau) und beginnt ebenfalls, seine Aufwärmübungen im noch fast leeren Stadion zu machen.






*räusper* Jaja... dies ist eine Geste, für die Nadal "berühmt" ist... Rafa spielt sich mit seinen Doppel-Partner Monaco ein. Rechts neben ihm sein Trainer und Onkel Toni.








Ich pirsche mich soweit wie möglich heran... noch ist ja kaum jemand da!!! Krassomat... ich sehe ihn wirklich, live, echt und in Farbe! (Meine Mutter -ein ebenfalls eingefleischte Tennis-Freak - rief mich zu dieser Zeit an: "Mama, du wirst es nicht glauben, aber vor meinen Augen macht sich gerade Rafael Nadal warm...!")


@ Mama: Ja er hatte wieder seine Kasper-Hose an!!!




Ein Blick auf die atemberaubende Sicht, die ich von meinem Sitzplatz an diesem Tag hatte.





Erstes Spiel: Viertelfinale zwischem Andy Murray (GB) und David Nalbandian (ARG)
Ich war ja für den 21-jährigen Schotten...




aber es gewann der Argentinier (in gelb).

Vor und zwischen den Spielen und wurden immer wieder kleine Animationen dargeboten. Es wurden beispielsweise mit einer Kanone die offiziellen T-Shirts des Turniers in die Menge geschossen...
Vor den Spielen wurde das Stadion in die Dunkelheit gehüllt. Das offenbar digitale Spielfeld leuchtete auf, die Linien begannen sich zu bewegen, Musik... dann ein Spotlight und die einzelnen Spieler kamen wie die Gladiatoren in die Arena.
Zweites Spiel: Viertelfinale zwischen Nikolai Davydenko (RUS) und Rafael Nadal (ESP)

Natürlich war ich für den 22-jährigen Spanier, obwohl ich den zurückhaltenden Russen, der wohl einer der konstantesten Spieler der Tour ist, auch ganz gern mag.
Das Spiel dauerte leider nur eine Stunde. Ich wunderte mich schon, warum Nadal so schlecht spielte. Schon während des ersten Satzes ließ er den Physiotherapeten kommen. Zu Beginn des zweiten musste er dann wegen Knieproblemen das Spiel abbrechen. =( Ich war erstmal geknickt.




Es war nicht so, wie man ihn sonst spielen sieht. Keine krassen Returns... keine Spritzigkeit, keine gewohntes HAHHHHHHH!

Blocksatz
Ich ging also leicht angesäuert nach Hause. I+A munterten mich wieder auf und ich war ja dann auch froh, ihn überhaupt gesehen zu haben. Am Abend sollten nämlich noch Tsonga gegen Roddick und Blake gegen Federer spielen. Doch der Schweizer kam erst gar und ließ per Pressekonferenz mitteilen, dass er auf Grund von Rückenschmerzen und "il fait froid dehors" nicht kommt.


Samstag, den 01.11.2008

Voilà, mein Sitzplatz and diesem Tag der Halbfinals. Hier machen sich gerade die Ballkinder warm. Die blauen Plätze waren die der Präsidentenloge sowie der Clubmitglieder und Spielerangehörigen. So sah ich also die Crème de la Crème des Tennissports an mir vorbeiziehen. U.a. Amélie Mauresmo (ehem. No. 1 der Welt), Henri Leconte mit seiner Frau, die wie die Zwillingsschwester von Tatjana Gsell aussah, und der Präsident des Französischen Tennisverbands Christian Bîmes.





Heute spielten also David Nalbandian (ARG) gegen Nikolai Davydenko (RUS) und Tsonga (FRA) gegen James Blake (USA).Blocksatz
Der Publikumsliebling war natürlich der Franzose Jo-Wilfried Tsonga... der Finalist der Australian Open warf in diesem Turnier schon den Weltranglistendritten Novak Djokovic und den Amerikaner Andy Roddick raus.




Ein super Halbfinale lieferten sich Nalbandian und Davydenko... lange Ballwechsel, Bälle die genau auf die Linie gespielt wurden, das Hawk-Eye kam oft zum Einsatz. Ich war ja nun für den Russen... aber dieses mal sollte es nix mit dem Finale werden. Davydenko gewann das Turnier schon einmal 2006 und Nalbandian holte sich den Pokal und das Preisgeld im letzten Jahr.




Nun wartete die ganze "Bude" nur noch auf einen... JO-WILFRIED TSONGA... ich holte mir noch schnell was zum Beißen und ging nochmal wohin.




Blake und Tsonga spielen sich ein. Im Vordergrund stehend: Christian Bîmes!


Hier wurde nochmal ein wenig Stimmung draufgelegt. Bei jedem Punkt für Tsonga... kreischten tausende Fans. In den Pausen zwischen den Punkten formierten sich spontane Laolas. (Schreibt man das so?) Der "arbitre" musste die Menge des öfteren um Ruhe bitten: "Merci. S'il vous plaît, les joueurs sont prêts." Afrikanische Trommeln am anderen Ende der Arena gaben den Takt fürs Klatschen an.
Tsonga zauberte ein Ass nach dem anderen hervor. 222km/h!!! Das ist so krass wenn man das mal LIVE sieht... naja man sieht den Ball ja kaum noch!!!

Die Arena kocht... Tsonga hat gewonnen... alle stehen und schreien... Tsonga ist im Finale!!!

Ich ging zufrieden nach Hause (also zu I+A) und war froh, diese Erfahrung gemacht zu haben.





Schade... dass Nadal es nicht ins Halbfinale geschafft hat. Ein Erinnerungsfoto... denn Poster gab's keine mehr von ihm!!! Aber dafür von Tobi Hertel! =)

Donnerstag, 6. November 2008

BETTI GOES PARIS

AU DÉBUT DE CHAQUE VISITE... LA PHOTO OBLIGATOIRE DE LA GARE...


Gare de l'Est - Betti arrive à 22.37h




BIENVENUE à PARIS!!!




Dienstagmorgen - Betti kommt zum Frühstück



... und die Stadttour beginnt... Ile de la Cité, Notre-Dame, Concièrgerie, Louvre
Hier sitzen wir in den Tuileries.

Place de la Concorde, les Champs-Elysées, l'Arc de Triomphe...

Betti aux Champs-Elysées...




Nein, Betti!!! Die Shoppingtour ist morgen.



Betti trying to take a photo of the Arc de Triomphe





MONOPRIX ... clin d'oeil vers Ali, Becky et Merry





...Moulin Rouge, Pigalle und das Rotlichtviertel...

"Ooops I did it again."



Becky, we now know where U bought your "Tasche".

We did a Amélie-Tour around Montmartre afterwards. We saw Mr Collignon's Shop and the Sacré-Coeur!!!



and finally the Eiffel Tower... youhouuuuuu




TIMMY au Palais de Chaillot



European Flag - Eiffel Tower... Der Turm war ganz schön blau!!! Französischer Kitsch!!!





Danach ging's ins Kino... aber nicht in irgendein KINO... nein, es war das George V.-Kino auf den Champs-Elysées... vorher noch ein Foto von dem von der Dämmerung umschlungenen und illuminierten Triumphbogen.




Wir hatten noch Zeit für ein ausgiebiges amerikanisches Dinner im McDoof auf den Champs-Elysées!!! Betti war ganz schön kaputt nach dieser "kleinen" Sightseeing-Tour!





Voilà, das coole Kino George V. (Studentenpreis für eine Abendvorstellung: 7,10€)




Betti und Timmi in freudiger Erwartung des Films!





Die Überraschungsentdeckung nach den einzigartigen Film... der Disneyladen auf den Champs-Elysées!!! Rein da und Fotos machen!!!




Erstaunliche Ähnlichkeit mit Sharpay, n'est-ce pas!!!

Mittwoch: Shoppingtour aux Halles!!!
Wir haben beide aber nix gekauft.


Stippvisite des Centre Georges Pompidou (die formschöne Ölraffinerie im Hintergrund) und der abstrakten Springbrunnenfiguren




...vorbei am Hôtel de Ville und dann zurück zu I+A zum Quiche-Dîner, bevor es dann zu Hosi ging, wo wir Grey's Anatomy gucken MUSSTEN... jaja, Johanna ist die Süchtige...




...ja, auch Inese schien ganz gefesselt...



Oma Hosi in einer Decke wie sie gespannt auf die Glotze guckt




Bienvenue im Zentrum der Macht der französischen Könige... und der Heimat von Camille


We didn't enter the Château, but we had a lot of fun discovering the beautiful gardens of Versailles... and imitating the statues... =)



Lasst uns rein... oder doch vielleicht raus!? Zwei crazy friends in Versailles... eh oui, on ne passe pas inaperçu!!! =) Und... JA ICH MAG DIESE MÜTZE WIRKLICH UND NIEMAND HAT MICH GEZWUNGEN, SIE AUFZUSETZEN!!!




Freitagmorgen fuhr Betti dann wieder zurück nach Stuttgart und ich machte mich auf den Weg nach Bercy zum ATP Master Series Tennisturnier... NADAL... ich kommeeeeee....



Mittwoch, 5. November 2008

Möhren sind cool!!!


Ich wollte meiner Schwester mal einen Artikel widmen, weil ich sie sehr lieb habe. Ich glaube, ich sage ihr viel zu selten, wie froh ich bin, sie als Schwester zu haben. (Naja 'ne Wahl hat ich ja nie!!! *lol*) Sie denkt an mich, schreibt mir Karten, bringt mir immer von überall etwas mit, ruft mich an und ist eben einfach meine einzigartige Möhre: emotional, temperamentvoll, kulinarisch und kreativ äußerst befähigt...


Danke für deine Aufmunterung gestern...

"Gruss und Kuss" dein Timmius

Dienstag, 4. November 2008

Trauer




Aujourd’hui je pensait particulièrement fort à Marguerite, qui est décédée subitement il y a une semaine. Normalement, j’étais invité chez elle demain soir. Je l’aimait beaucoup. Ce fut une dame exigeante, soignée et une femme qui disait toujours ce qu’elle pense. En même temps elle fut si chaleureuse, accueillante, engagée et très disponible.
Hier, j’allai aux obsèques de Marguerite à Compiègne. Ce fut une très belle célébration, qui m’a beaucoup touchée. Ce qui m’a rendu très triste c’est le fait qu’il fallait sa mort pour que je retrouve enfin toute la communauté.
Pourquoi je n’étais pas allé plutôt à Compiègne ?


Marguerite vas me manquer à cause de son ouverture, ses repas délicieux, ses remarques taquines, ses « mon petit »...

Voici un extrait des « Feuilles de Nouvelles » du 4 novembre de la Communaute « Le Levain » à Compiègne :

Marguerite est décédée le 28 octobre. Marguerite avait 76 ans, était membre de la Communauté du Levain depuis l’origine. Elle a été membre du conseil d’administration, puis membre de la Fraternité du Ruisseau. Depuis plus de 10 ans, elle accueillait chaque semaine un groupe du Moulin pour le repas, qu’elle savait très bien confectionner. [Ah oui, c’est vrai. Elle m’a beaucoup appris sur la cuisine française.] Elle donnait des cours de français aux assistants étrangers avec lesquels elle tissait des liens particuliers.
Une veillée de prière et de témoignages a eu lieu à Mambré. Les témoignages nombreux et l’émotion de chacun montraient combien Marguerite était aimée au Levain.
Marguerite était aussi très engagée dans la paroisse, auprès des prêtres, et à l’hospitalité de Lourdes.
Les obsèques ont eu lieu le lundi 3 novembre. L’église Saint Jacques était comble d’une foule très diverse et de tous âges. Ceci témoigne de la capacité de Marguerite à créer des liens tant avec les enfants, les jeunes, les personnes accueillies, les personnes âgées ou malades, les gens simples, les personnes plus aisées…
Le père Philip Kearney a terminé son homélie par une anecdote que lui a rappelé un jeune assistant allemand [moi] qui est revenu pour les obsèques. Cet assistant s’exerçait en roller sur la place de la Croix Blanche, lorsque la porte de la chapelle Saint-Louis s’ouvre et Marguerite sort. Voyant qu’il fonçait vers elle, il crie : « Poussez-vous, Marguerite, je ne sais pas freiner ! » Et Marguerite ouvrit alors grand ses bras en lui disant : « Viens, [dans mes bras] mon petit ». C’est ainsi qu’il se trouva riant dans les bras de Marguerite. Le père Phil poursuit : « Marguerite est partie un peu vite. Ne réussissant pas, elle non plus, à freiner pour dire au revoir à chacun de nous. Jésus la voyant arriver à cette vitesse, lui a ouvert ses bras en lui disant : « Viens ma petite ».



Heute waren all meine Gedanken bei Marguerite, die ganz unverhofft vor einer Woche starb. Eigentlich wäre ich morgen zum Dîner bei ihr eingeladen. Ich mochte sie sehr. Sie war eine anspruchsvolle und elegante Dame, die immer sagte, was sie dachte. Aber sie war gleichzeitig eben auch so warmherzig, liebenswürdig, sehr engagiert und immer für jeden da.
Ich ging gestern zu ihrer Beisetzung nach Compiègne. Es war eine sehr schöne Messe, die mich sehr berührt hat. Was mich besonders traurig machte, war der Umstand, dass es erst ihres Todes bedarf, bis dass ich schließlich die ganze Arche-Gemeinschaft wiedersah.
Warum bin ich nicht schon früher nach Compiègne gefahren?
Marguerite wird mir fehlen wegen ihrer Offenheit, ihrer kulinarischen Fähigkeiten, ihrer schonungslosen Bemerkungen und ihrer "mon petit"...
Hier ist der Auszug aus den heutigen "Feuilles de Nouvelles" der Gemeinschaft "Le Levain" in Compiègne:
Marguerite ist am 28. Oktober gestorben. Sie war 76 Jahre alt und von Anfang an Mitglied der Gemeinschaft. Seit über 10 Jahren empfing sie jede Woche eine Gruppe des Moulin zum Mittag. [Jaja, Marguerite war berühmt für ihre leckeren Gerichte. Sie hat mir auch viel über die cuisine française beigebracht.] Sie brachte den jungen Assistenten aus dem Ausland, zu denen sie stets einen ganzen besonderen Draht hatte, Französish bei.
Die zahlreichen und emotionalen Aussagen und Anektdoten, die während des Gebetabends im salle communautaire geäußert wurden, zeigten, wie sehr man Marguerite im "Le Levain" mochte. Sie war auch sehr engagiert in ihrer Kirchengemeinde.
Die Eglise St. Jacques war gestern anlässlich ihrer Beisetzung erfüllt von ganz vielen ganz unterschiedlichen Menschen jeden Alters. Dies beweist Marguerites Fähigkeit, Bindungen sowohl mit Kindern, jungen Leuten, Behinderten als auch mit älteren und kranken Menschen einzugehen.
Der Priester Philip Kearney beendete seine Predigt mit einer Anekdote, die ihm ein ehemaliger Assistent, der für die Beisetzung nach Compiègne kam, kurz zuvor erzählte. [Pater Philip war so nett, mich von Beauvais aus nach Compiègne mitzunehmen. Während der Fahrt erzählte ich ihm jene unvergessliche Anekdote.] Dieser Assistent trainierte auf dem "place de la Croix Blanche" seine Inline-Skater Fähigkeiten, als Marguerite aus der St. Louis Kapelle trat. Da der Assistent sah, dass er direkt auf sie zusteuerte, schrie er: "Marguerite, weg da. Ich kann noch nicht wirklich bremsen." Daraufhin stellte sich Marguerite auf, breitete ihre Arme weit aus und rief: "Komm in meine Arme, mein Kleiner!" So fanden sich die beiden lachend Arm in Arm wieder. Pater Philip fährt fort: "Marguerite ist etwas schnell von uns gegangen. Ihr gelang es nicht zu bremsen, um sich von jedem zu verabschieden. Als Jesus sie mit dieser Geschwindigkeit herannahen sah, breitete auch er seine Arme aus und sagte zu ihr: "Komme, meine Kleine!"